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Trillus® - Mikroorganismen für mehr Bodenfruchtbarkeit

Das Boden-Mikrobiom enthält massenhaft Lebewesen, von denen wir die meisten mit bloßem Auge gar nicht erkennen können. Die am Häufigsten vertretenen Organismen sind die Bakterien und Pilze. Diese untergliedern sich wiederum in zahllose Unterarten und Stämme. Unterschiedlichste Aufgaben werden von diesen Lebewesen erfüllt, wie zum Beispiel der Abbau organischer Substanz, Nährstoffkreisläufe, oder die positive Beeinflussung des Bodengefüges. Mit der Ausbringung des Bodenhilfsstoffs Trillus® unterstützen Sie die (Wieder-) Besiedelung Ihrer Böden mit förderlichen Mikroorganismen. In der Folge sind Ihre Kulturen toleranter gegenüber abiotischem Stress, nehmen die zur Verfügung stehenden Nährstoffe effizienter auf und haben somit ein höheres Ertragspotenzial.

 

In Trillus® sind die folgenden einzigartigen und patentierten Mikroorganismen enthalten:

  • Das Bakterium Pseudomonas fluorescens (Stamm Ref.: B177-M-03.08) wird in die Klasse der PGPR (= pflanzenwachstumsfördernde Rhizobakterien) eingeordnet. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse legen nahe, dass Pseudomonaden im Rhizophagen-Zyklus eine entscheidende Rolle für die Nährstoffaufnahme von Pflanzen einnehmen.
  • Der Pilz Trichoderma harzianum (Stamm Ref.: B97-M-04.08) erhöht durch Myzelbildung die Verfügbarkeit von Nährstoffen und Wasser für die Pflanze. Außerdem wird die Mobilisierung von Nährstoffen aus der organischen Bodensubstanz unterstützt.

Mehrjährige Exaktversuche zahlen sich aus!

Betriebsmittel für den Pflanzenbau die positive Effekte erzielen und diese im Freiland auch noch verlässlich über mehrere Jahre zeigen sind selten.
Umso mehr freut es uns Ihnen mit Trillus® einen neuen Bodenhilfsstoff anzubieten, um Ihren Pflanzenbau wirtschaftlicher zu gestalten.
Die nachfolgend dargestellten 5-jährigen Versuchsergebnisse bestärken uns, dass wir mit Trillus® auch in Zukunft Landwirtschaft profitabel betreiben können.

 

Exaktversuche, Versuchsansteller: agro nord, N.U.Agrar

2017+2018: Anwendung von 0,2 kg/ha Trillus® als breitflächige Bodenbehandlung ohne Einarbeitung nach dem Pflanzen

2019-2021: Anwendung von 0,2 kg/ha Trillus® als Knollen-/Furchenbehandlung während des Pflanzens

 

Exaktversuche Kartoffel 2017-2021, Versuchsansteller: agro nord, N.U. Agrar

Einflussfaktoren auf Trillus®

Biologische Produkte, die auf lebenden Mikroorganismen basieren, besitzen besondere Ansprüche bei der Verwendung. Da bei Trillus® die Interaktion mit der Pflanzenwurzel im Fokus steht, sollte der Bodenhilfsstoff bereits kurz vor / bis kurz nach der Aussaat angewendet werden. Spätere Termine sind nicht zu empfehlen.
Ebenfalls ist der Kontakt / die Einmischung in den Boden wichtig, um Schutz vor UV-Strahlung und ausreichend Feuchtigkeit sicher zu stellen. Auch organische Bodensubstanz und das Bodenbearbeitungssystem können einen Einfluss auf die Mikroorganismen haben. Dabei sind reduzierte Bodenbearbeitung und höhere Humusgehalte als vorteilhaft zu sehen. Es sollte beachtet werden, dass diese Mikroorganismen aerob leben, also Sauerstoff benötigen.

Mischbarkeit mit anderen Produkten

  • Kartoffel-Fungizide: z.B.: Azoxystrobin (z.B. Ortiva®), Flutolanil (z.B. Moncut®), etc.
  • Kantor®, Nutri-Phite® Magnum S
  • Gülle, Gärrest
  • Piadin®
  • ASL-Düngerlösung (z.B. Einsatz im Cultan-Verfahren)

Für weitere Mischungspartner oder bei Unsicherheit können Sie uns gerne ansprechen.

Mischungen mit anderen auf Mikroorganismen basierte Produkte können wir zurzeit nicht empfehlen (z.B.: Proradix®).

Anwendungsempfehlung

Da Trillus® lebende Organismen enthält, sollte der sorgsame Umgang an erster Stelle stehen. Wir empfehlen die Ausbringung mit 0,2 kg/ha (maximal bis 0,5 kg/ha) in einem „geschützten System“. Dies beinhaltet eine Anwendung in den Boden, oder auf den Boden mit unmittelbarer Einarbeitung.

 

Weitere Informationen zu Trillus®

Bodenhilfsstoff (DüngG. §2, Abs. 6a)

Bakterien: Pseudomonas fluorescens (Stamm Ref. B177-M-03.08; 1 x 108 CFU/g)

Pilze: Trichoderma harzianum (Stamm Ref. B97-M-04.08; 1 x 106 CFU/g)

(CFU = koloniebildende Einheiten)

 

Gebindegröße: 8 x 1 kg

Mindesthaltbarkeit: 12 Monate

 

Gelistet in der Betriebsmittelliste für den ökologischen Landbau in Deutschland (FiBL)