Spritzbrühe richtig ansetzen

Wasser, Mischpartner und Reihenfolge

Die Wirkung einer Pflanzenschutzmaßnahme beginnt im Tank. Wasserhärte, pH-Wert, Mischpartner und Zugabereihenfolge beeinflussen, ob eine Spritzbrühe stabil bleibt und die enthaltenen Wirkstoffe unter geeigneten Bedingungen an die Zielfläche gelangen.

Pflanzenschutzmittel mischen: zuerst auf das Wasser achten

Beim Pflanzenschutzmittel mischen sollte das verwendete Wasser als Bestandteil der Anwendung betrachtet werden. Härtebildner wie Calcium und Magnesium können mit bestimmten Wirkstoffen wechselwirken (bekanntestes Beispiel: Glyphosat). Auch der pH-Wert beeinflusst bei einigen Wirkstoffen Stabilität und Verhalten in der Spritzbrühe.

Welche Wasserqualität problematisch ist, hängt vom eingesetzten Pflanzenschutzmittel ab. Deshalb gelten Produktetikett, Gebrauchsanleitung sowie Herstellerangaben der jeweiligen Mischpartner als maßgebliche Grundlage.

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Tankmischung für Pflanzenschutz: Kompatibilität vor Vielfalt

Eine Tankmischung im Pflanzenschutz kann mehrere Arbeitsschritte verbinden. Mit jedem zusätzlichen Mischungspartner steigt jedoch die chemische und physikalische Komplexität.

Nicht miteinander kompatible Formulierungen können zu Ausflockungen, Ablagerungen, Schaumbildung oder einer instabilen Brühe führen. Deshalb sollte eine Tankmischung nie allein nach dem Prinzip „technisch einfüllbar“ beurteilt werden.

Entscheidend sind die Freigaben und Vorgaben der beteiligten Produkte. Bei unbekannten Kombinationen sollte die Mischbarkeit vor der großflächigen Anwendung geklärt werden. Am Einfachsten lässt sich eine potenzielle Mischung in einem Eimer vorab testen.

Spritzbrühe ansetzen: Reihenfolge konsequent einhalten

Beim Spritzbrühe ansetzen wird der Tank zunächst mit einer ausreichenden Wassermenge (üblicherweise ca. 50%) gefüllt und das Rührwerk eingeschaltet. Anschließend folgen die jeweiligen Pflanzenschutz- und Düngemittel entsprechend ihrer spezifischen Mischvorgaben. Eine pauschale universelle Reihenfolge für sämtliche Produkte wäre fachlich nicht sinnvoll. Zur groben Orientierung bieten wir einen Ihnen einen Tankmischaufkleber an. Sprechen Sie uns dazu an. Die Produktinformationen der tatsächlich eingesetzten Mittel haben Vorrang. Additive können je nach Produkt an unterschiedlichen Stellen der Mischreihenfolge stehen.

KANTOR verbindet Wasserkonditionierung, Benetzung und Anhaftung

Eine stabile Spritzbrühe schafft die Grundlage für eine zuverlässige Applikation. Entscheidend ist jedoch auch, was nach dem Austritt aus der Düse passiert: Der Tropfen muss die Zielfläche erreichen, dort anhaften und sich ausreichend verteilen. Damit spielen neben der Wasserqualität auch Benetzung und Anhaftung eine wichtige Rolle innerhalb der gesamten Applikationskette.

KANTOR kombiniert die Konditionierung des Spritzwassers mit der Verbesserung von Benetzung und Anhaftung. Damit werden mehrere Faktoren berücksichtigt, die von der Vorbereitung der Spritzbrühe bis zum Kontakt des Tropfens mit der Zielfläche Einfluss auf die Applikation haben.

Optimieren Sie Ihre Spritzbrühe bereits beim Befüllen: Informieren Sie sich über KANTOR und lassen Sie sich bei Fragen zu geeigneten Mischungspartnern beraten.

Häufig gestellte Fragen zur Spritzbrühe

Die häufigsten Fragen und Antworten kurz zusammengefasst.


Sebastian Deimel

Zuletzt aktualisiert am 12.10.2026 um 15:48 Uhr