Blattläuse im Getreide effektiv bekämpfen

Viruserkrankungen vermeiden

Blattläuse im Getreide sind bedeutsame Schaderreger im Ackerbau. Besonders in Gerste verursachen sie Ertragseinbußen, schwächen die Pflanzen durch Saugtätigkeit und übertragen Viruserkrankungen wie das Gelbverzwergungsvirus (BYDV). Eine fundierte Bekämpfungsstrategie verbindet agrarwissenschaftliche Erkenntnisse mit praxisnahen Lösungen und setzt auf den effizienten Einsatz von Insektiziden in Kombination mit modernen Additiven.

Blattläuse Getreide - Schadursachen und biologische Hintergründe

Der Befall des Getreides mit Blattläusen zeigt sich zunächst unscheinbar: Kolonien sitzen an den Blattunterseiten und entziehen Assimilate. Die Pflanze reagiert mit reduziertem Wachstum, schwächerer Bestockung und geringerer Kornfüllung. Noch gravierender sind die indirekten Schäden: Schon wenige Läuse reichen aus, um BYDV-Viren in den Bestand einzuschleusen.

Die Befallsdynamik hängt von mehreren Faktoren ab:

  • Klimatische Bedingungen: Milde Temperaturen fördern die Vermehrung und Überlebensrate.
  • Nährstoffkreislauf und Pflanzenphysiologie: Geschwächte Bestände sind anfälliger.
  • Umfeldbedingungen: Ausfallgetreide und Wildgräser dienen als Reservoir.
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Getreide-Blattläuse – kritische Infektionsphase im Herbst

Im Herbst ist das Risiko besonders hoch. Im Zusammenhang mit Blattläusen im Getreide im Herbst zeigt sich, dass diese aus Vorfruchtflächen und Gräsern in die jungen Gerstenbestände einwandern. Bereits geringe Befallsdichten können zu Virusinfektionen führen, die sich später nicht mehr eindämmen lassen.

Konsequenzen ohne Bekämpfung:

  • Virusepidemien durch BYDV
  • schwache Bestockung und Auswinterungsprobleme
  • reduzierte Kornzahl je Ähre und deutliche Ertragseinbußen

 

Bei Läusen im Getreide – Vergleich ohne und mit Additiv

Die Wirkung von Insektiziden gegen Läuse im Getreide wird stark von der Applikation beeinflusst.

Ohne Additiv

  • ungleichmäßige Benetzung der Blattoberflächen
  • Wirkstoffverluste durch Abrollen
  • reduzierte Wirkstoffaufnahme
  • unsichere Wirkung bei hoher Populationsdichte

Mit Additiv – Einsatz von Kantor®

  • verbesserte Tropfenhaftung, auch auf wachsigen Oberflächen
  • gleichmäßige Verteilung des Wirkstoffs
  • beschleunigte Aufnahme in das Pflanzengewebe
  • reduzierte Verluste, stabilere Erträge, effizienterer Ressourceneinsatz
  • Genehmigt für den Einsatz mit Insektiziden

Praxisleitfaden zur Bekämpfung von Blattläusen in Gerste

Ein praxisgerechter Pflanzenschutz berücksichtigt Entwicklungsstadium, Jahreszeit und Befallsdruck:

  • Herbstbefall: Frühe Kontrolle ist entscheidend, um Virusübertragungen zu verhindern.
  • Wintermonate: In milden Wintern bleiben Läuse aktiv - Monitoring bleibt Pflicht.
  • Frühjahr: Kontrollen schützen die Pflanzen während des Schossens und bei der Kornbildung.
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Produktprofil Kantor® – Effizienzsteigerung im Pflanzenschutz

Kantor® ist das modernste All-in-One-Additiv am Markt und vereint mehrere Wirkmechanismen:

  • Wasserkonditionierung: sorgt für optimale Mischbarkeit und verbesserte Wasserqualität.
  • Anhaftung & Benetzung: verhindert Abprallen der Tropfen, fördert gleichmäßige Wirkstoffverteilung.
  • Wirkstoffaufnahme: beschleunigt und verstärkt die Aufnahme in das Pflanzengewebe.

Mit der Philosophie „Jeder Tropfen zählt“ steigert Kantor® die Wirksamkeit der Pflanzenschutzmittel, spart Kosten und reduziert Umweltbelastungen.

Bekämpfung von Blattläusen in Getreide

Die häufigsten Fragen und Antworten kurz zusammengefasst.


 

 

Sebastian Deimel

Zuletzt aktualisiert am 27.08.2026 um 15:59 Uhr